Diabetes


Sieben Welten – Seven Summits

Erlebnisse eines Diabetikers

In meinem Buch schreibe ich von meinen Erlebnissen und Erfahrungen an den Seven Summits und von den Welten, die diese Traumgipfel umgeben. Ich bin seit 1984 Typ 1-Diabetiker, doch in meinem Buch findet diese Erkrankung wenig Erwähnung. Manche Diabetiker haben es bedauert, dass sie nichts darüber erfahren, wie ich meine Diabetes-Therapie auf monatelangen Reisen und in teils extremen Situationen bewältigt habe. Deshalb habe ich, praktisch als Ergänzung zu meinem Buch, den Beitrag „Sieben Welten – Seven Summits – Erlebnisse eines Diabetikers“ verfasst, der auf dieser Seite zum Download bereit steht. Der Text darf nicht als Leitlinie für Diabetiker im Outdoor-Bereich verstanden werden, dazu fehlt mir ganz einfach die fachliche Kompetenz. Ich will darin nur darüber berichten, wie ich den Diabetes in meine im Buch beschriebenen Abenteuer integriert habe, welche Erfahrungen ich dabei gemacht habe, welche möglichen Antworten ich dabei für mich gefunden habe und welche Fragen mir weiterhin Rätsel aufgeben.

 

Die 4 Säulen meiner Therapie

Viele Diabetiker haben mir während meiner Tour zum Mount Everest gemailt, mir Aufmunterung zuteil werden lassen etliche haben mich auch gefragt, wie ich mit meinem Diabetes umgehe. Ich hätte nie erwartet, dass meine Tour so bekannt wird und solch eine Anteilnahme findet. Ich will mit diesen Zeilen niemand belehren, sondern nur ein bisschen erzählen, wie ich meinen Diabetes behandle. Ich weiß, dass das nicht der Endpunkt meiner Therapie-Entwicklung ist und ich werde weiter von Tipps und Hinweisen anderer Diabetiker lernen und das wird mir weiterhelfen.

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"Sie haben keine Chance, das zu überleben!"

oder

Die Macht der Dämonen im Kopf

Eigentlich war ich gar nicht so sehr erschüttert, als ich die Diagnose meines Hausarztes hörte: "Diabetes - zuckerkrank!" Zum einen wusste ich in diesem Moment recht wenig mit dieser Diagnose anzufangen, zum anderen war ich erleichtert, keine schlimmere Diagnose zu hören. Innerhalb von nur vier Tagen hatte sich mein Sehvermögen derart verschlechtert, dass ich nicht mehr ohne Führung auf der Straße gehen konnte. Nun erfuhr ich von meinem Hauarzt, dass nicht eine Augenkrankheit an meinem Zustand schuld war, sondern der extrem hohe Blutzuckerspiegel. Besser Diabetes als Blindheit, das war für mich klar.

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