Geri (Gerhard) Winkler

Geboren: 13.April 1956 in Wien

ein Sohn: Markus (*1987)

Vater: Techniker (verstorben 1999)
Mutter: Büroangestellte (verstorben 2006)
eine Schwester (* 1958)
ein Bruder (* 1967, verstorben 1974)

 

Laufbahn

1962-1966: Volksschule in Wien 19.
1966-1974: Realgymnasium in Wien 19.
1974-1982: Lehramtsstudium Mathematik, Deutsch, Französisch
seit 1984 AHS-Lehrer im GRG 19, Billrothstraße 73, 1190 Wien

1976-1992: freiwilliger Mitarbeiter der Johanniter-Unfallhilfe in den Bereichen Hauskrankenpflege, Rettungsdienst und Ausbildung, 1981-1986 Begründer und Leiter der Hauskrankenpflege der Johanniter-Unfallhilfe

seit 1976 freiwillige Mitarbeit bei etlichen Entwicklungshilfeprojekten in Asien und Afrika

 

Reisen, Sport und Diabetes

1972 – 1982: mittelmäßiger Fußballer bei einigen Unterklasse-Vereinen in Wien und Oberösterreich

1980 – 1984: Langstreckenläufer und Bergläufer, einige gute Plazierungen bei Studentenmeisterschaften und Volksläufen, aber nie Spitzenklasse

Die Liebe zum Bergsport entstand erst in den 80-iger-Jahren als Folge von Reiseleidenschaft gepaart mit einer Vorliebe für lange Trekking-Touren

1973 – 1982: umfangreiche Reisetätigkeit, vorwiegend in Europa per Autostop

1983: Süd- und Südostasien (Sri Lanka, Indien, Nepal, Burma, Thailand, Malysia)

1984: siebenmonatige Weltreise mit den Schwerpunkten Himalaya, Indonesien und Neuguinea

September 1984: Manifestation des Diabetes mellitus Typ 1, konventionelle Insulintherapie

Sommer 1985: Peru und Ecuador, Besteigung der Gipfel Chachani (6075m, Peru), Cotopaxi (5897m, Ecuador) und Chimborazo (6310m, höchster Berg Ecuadors).

1985 – 1987: wenig Reisetätigkeit, da mein Leben durch die starre Insulintherapie stark eingeschränkt war

Sportlicher Neubeginn zu Jahresanfang 1987
April 1987: Erfolgreiche Teilnahme am Wien-Marathon (Zeit: 3:22).  In Laufe der nächsten zehn Jahre weitere vier Marathon-Läufe (Bestzeit: 3:10, 1988)

Sommer 1987: Rückkehr zur Reisetätigkeit – Westafrika (Elfenbeinküste, Burkina Faso).

Sommer 1988: Überschreitung des indischen Himalaya zu Fuß auf einer seit langem nicht mehr benutzten Route, die von den Briten im Jahr 1906 aufgezeichnet wurde

Sommer 1989: Ostafrika (Kenia, Tansania, Uganda, Ruanda), Trekking im Ruwenzori-Gebirge

Winter 1989: Solo-Trekking durch die Südsahara (Hoggar, Algerien)

Sommer 1990: Südostasien, Durchquerung der Dschungel-Insel Palawan (Philippinen) auf einer neuen Route

Frühjahr 1991: Umstieg auf die Funktionelle Insulintherapie, Einschulung

Sommer 1991: erste Teilnahme an einer Hochexpedition; gescheitert beim Versuch, den 7105m hohen Pik Korshenewskaja (Tadschikistan) zu besteigen. Im Zuge dieser Expedition gelang die Besteigung des Südsporns der Korshenewskaja (6350m) und des Pik Rasdelnaja (6148m).

Spätsommer 1991: Erwerb des Sonderpilotenscheins für Paragleiten

Sommer 1992: Fünfwöchiges Trekking durch den Regenwald Irian Jayas (indonesischer Teil Neuguineas), dabei Entdeckung und Erstbegehung des oberen Kemabutales durch jemanden aus der „Außenwelt“, faszinierende Begegnung mit den steinzeitlich lebenden Völkern der Moni und Nalca.

Beginn mit dem Tauchen - später habe ich mitgeholfen, dass Diabetiker legal die Tauchlizenz erwerben können.

Sommer 1993: Zentralamerika, dabei Besteigung der drei höchsten Gipfel Zentralamerikas (Pico de Orizaba, 5760m, Popocatepetl, 5452m, Iztacihuatl, 5286m, alle Mexiko)

Sommer 1994: Hochexpedition in China, Besteigung des Muztagh Ata (7546m). Dies war das erste Mal, dass ein Diabetiker in die so genannte Todeszone geklettert ist. Diese Leistung wurde später vom Spanier Ernest Blade (Gasherbrum II, 8035m, 1999) und vom Italiener Marco Peruffo (Cho Oyu, 8201m, 2001) übertroffen. Zahlreiche Erscheinungen zur Muztagh Ata-Besteigung in den Diabetiker-Medien in Österreich und Deutschland.

Sommer 1995: Reise in die Südsee-Staaten Vanuatu und Salomon-Inseln, Dschungel-Trekking auf neuen Routen, faszinierende Naturvolk-Kontakte

Sommer 1996: Südliches Afrika (Südafrika, Botswana, Zimbabwe, Zambia, Namibia, Angola, Swasiland)

Sommer 1997: Äthiopien und Eritrea

Sommer 1998: Südamerika (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Peru, Bolivien, Chile); Besteigung von Huayna Potosi (6094m), Licancabur (5960m) und Kari Kari (5070m), alle Bolivien

Sommer 1999: Peru und Karibik, Besteigung des Huascaran (6768m), des höchsten Berges Perus sowie zweier 5000er im Rahmen einer österreichischen Expedition

Frühjahr 2000: Herausgabe des Buches „Aufbruch in die Grenzenlosigkeit. Die Freiheit eines Diabetikerlebens“

Sommer 2000: Nepal und Tibet, Besteigung einiger Fünftausender

Winter 2000-2001: Südostasien (Laos, Kambodscha, Vietnam, Thailand)

Frühjahr 2001: Westafrika (Niger, Mali, Senegal, Gambia)

Sommer 2001: Besteigung des Elbrus (5642m, Russland, höchster Berg Europas) und des Pik Lenin (7134m, solo, Kirgistan). Im Rahmen dieser Touren Zusammenarbeit mit den Firmen Bayer und Roche (Test von Blutzuckermessgeräten unter Extrembedingungen), starke Beachtung dieser Bergtouren in den medizinischen Medien (Ö, D, CH), Einladung in die Fernsehsendung „Willkommen Österreich“, ganzseitiger Beitrag im KURIER)

Sommer 2002: Radtrekking Baltikum, Finnland, Faröer-Inseln, Island

Herbst+Winter 2002/03: Zentral- und Südamerika sowie einige Karibische Inseln, Besteigung der zwei höchsten Gipfel des amerikanischen Kontinents (Aconcagua, 6962m, Argentinien und Ojos del Salado, 6893m, Chile/Argentinien)

Frühjahr 2003: Nepal und Tibet, Teilnahme an einer deutschen Shisha Pangma-Expedition (8013m, Tibet), erreichte Höhe: 7500m, danach scheiterte die gesamte Expedition auf Grund eines Wetterumsturzes. Weitere Tests mit Blutzuckermessgeräten. Trotz des nicht erreichten Gipfels zahlreiche Berichte in den Medien über diese Expedition

Sommer 2003: Kapverden und Radtrekking Schottland

Winter 2004/2005: Teilnahme an einer internationalen Expedition ins Inlandeis der Antarktis, Besteigung des Mount Vinson (4897m), des höchsten Gipfels des Kontinents, zwei weitere (namenlose) Gipfel, davon eine Erstbesteigung. Vor und nach der Expedition ausgedehntes Trekking in Patagonien (Südchile/Südargentinien). Starkes mediales Interesse an der Antarktis-Expedition.

Mai/Juni 2005: Reise nach Alaska und in den Yukon. Versuch der Besteigung des Denali (Mount McKinley), die nach Erreichen des letzten Hochlagers wegen anhaltenden Schlechtwetters in 5300 Metern Höhe abgebrochen werden musste.

Oktober 2005 – Juni 2006: Projekt nEVEREST 9000+, Bewältigung des größten Anstiegs, der auf dieser Welt möglich ist. Radtour vom tiefsten Punkt der Erde, dem Toten Meer an der Grenze Jordanien/Israel nach Nepal (8068 km durch Jordanien, Syrien, Türkei, Iran, Pakistan, Indien und Nepal), Wanderung vom Ende der Straße im nepalesischen Dorf Jiri hinauf in das Everest-Gebiet, Anschluss an die Expedition von Alpine Ascents International – mit dieser Wanderung in das Everest-Basislager und Besteigung des höchsten Gipfels der Welt über die Südroute, die Route der Erstbesteiger Hillary und Tenzing, am 20. Mai 2006 um 8.50 Uhr erreichte ich den Gipfel. Es war dies die erste Besteigung des Mt. Everest durch einen Diabetiker, ebenso die erste durch einen Wiener. Zudem war es der größte Anstieg, der je auf dieser Welt realisiert wurde. Die Medien-Resonanz auf diese Tour war enorm. Alle österreichischen Tageszeitungen, der ORF (insgesamt 10mal) und die medizinischen Medien weltweit berichteten von dieser Tour.

Juli/August 2006: Besteigung des Kilimanscharo und des Mount Meru, Rucksack-Reise durch Tansania und Malawi, gemeinsam mit meiner Freundin Sylvia Alfery.

Herbst 2007: Dschungel-Trekking mit Freundin Sylvia Alfery zum Volk der Korowai (Papua, indone¬sischer Teil Neu¬guinea) und zu den Bergland-Völkern der Dani und Yali (ebenso Papua), Besteigung der Carstensz-Pyramide, mit 4884 Metern Höhe der höchste Gipfel Neuguineas und des gesamten australisch-ozeanischen Kontinents. Im Rahmen dieser Reise gelang auch die Besteigung des Gunung Kinabalu (4095m), des höchsten Berges Borneos und Malaysias sowie des Mount Kosciuszko (2228m), des höchsten Berges Australiens.

Frühjahr 2008: Reise mit Freundin Sylvia Alfery durch Nord- und Westafrika. Start der Reise war Agadir in Marokko. Es ging über den Anti-Atlas durch die Wüste der Westsahara und Mauretanien in den Senegal. Die Strecke Agadir – St. Louis (Senegal) wurde mit dem Fahrrad bewältigt. Danach Weiterreise durch den Senegal, Mali (Trekking beim Volk der Dogon), Burkina Faso, Benin, Togo bis Ghana mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Juni 2008: Besteigung des Denali (früher Mount McKinley, 6194m), des höchsten Berges der USA und Nordamerikas. Damit hat Geri Winkler zwischen 2001 und 2008 die höchsten Gipfel jedes Kontinents, die so genannten Seven Summits bestiegen.

Juli/August 2008: Rucksackreise nach Tadschikistan, Afghanistan, Kirgisistan und Usbekistan mit meiner Freundin Sylvia und Doris Sadek. Verschiedene Trekkingtouren, Besteigung des Orus Molo (5129m)

November/Dezember 2008: Reise in den Libanon. Besteigung des Qornet as Sawda, des höchsten Berges im Nahen Osten (3090m).

Dezember2008/Januar 2009: Reise nach Äthiopien und Dschibuti mit meiner Freundin Sylvia und Heidi Tiefenböck

Februar 2009: Reise in den Jemen, Trekking auf der Insel Soqotra

Februar-April 2009: Reise nach Neuseeland, Tonga und Samoa

April 2009: Trekking in Madeira

Juni 2009: Mit dem Fahrrad von Wien zum Kap Sounio südlich von Athen, anschließend 2 Wochen Segeln in den Sporaden

August 2009: Reise von Kalkutta über Bangladesh nach Bhutan (3 Wochen, davon 9 Tage Jomolhari-Trek), mit meiner Freundin Sylvia und Stefan Peer

September/Oktober 2009: Weiterreise von Bhutan nach Kathmandu, mit einer internationalen Bergsteigergruppe nach Tibet zum Cho Oyu - am 30. September habe ich den Gipfel erreicht (sechsthöchster Berg der Erde, 8201m).

Februar 2010: Reise nach Jordanien, Besteigung des höchsten Berges von Jordanien - Jebel Um ad-Dhami (1.854 m)

August 2010 - Februar 2011: Reise nach Ecuador (incl. Galapagos), Kolumbien, Venezuela, Karibik (Trinidad & Tobago, Grenada, St. Vincent & Grenadines, Barbados, Jamaica, Bahamas), Zentralamerika (Guatemala, Honduras, Belize, Mexiko)
Besteigungen: Guagua Pichincha (4797m, Ecuador), Fuya Fuya (4263m, Ecuador), Illiniza Norte (5126m, Ecuador), Rita K'Uwa Blanco (5410m oder 5330m, Kolumbien), Roraima (2860m, Venezuela/Brasilien/Guyana), Pico Bolivar (4981m, Venezuela), Tajumulco (4220m, Guatemala), zudem einige Trekkingtouren und kleinere Gipfel 

April - August 2011: Reise nach Indonesien, Osttimor und in die Südsee (Salomon Inseln, Nauru, Kiribati, Tuvalu, Hawaii, Marshall Inseln, Mikronesien (Pohnpei und Yap), Palau)
Besteigungen: Gunung Kerinci (3805m, Indonesien), Gunung Semeru (3676m, Indonesien), Gunung Rinjani (3726m, Indonesien), Pico do Ramelau (2963m, Osttimor), Mauna Kea (4205, Hawaii), Pu'u Puliaho (4155m, Hawaii)

Jänner-März 2012: Reise nach Burundi, Uganda und Äthiopien, Trekking durch das Ruwenzori-Gebirge mit Stefan Peer, Besteigung des Peak Margherita (5109m), des höchsten Gipfels Ugandas und des wenige Meter entfernten Ngaliema, des höchsten Gipfels der Demokratischen Republik Kongo (ebenfalls 5109m). Trekking durch die Simien-Berge in Äthiopien, Besteigung des Ras Dashen (4543m, höchster Gipfel Äthiopiens), zudem Bwahit (4430m), Inatye (4075m) und Imet Gogo (3926m).

Mai-Juni 2012: Reise in die Yukon Province in Kanada, mehrere Wochen unterwegs in den riesigen Eisfeldern der Wrangell-Elias-Range, Versuch der Besteigung des Mount Logan (5959m). Der Gipfel konnte nicht erreicht werden, da fast durchgehendes Schlechtwetter ein Vordringen zur eigentlichen Basis des Berges unmöglich machte.

Juli-August 2012: Reise mit meiner Freundin Sylvia nach Ost-Anatolien, Besteigung des Agri Dagi (Ararat, 5137m, höchster Berg der Türkei). Weiterreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in und durch den Iran, Besteigung des Demavand (mit Sylvia, 5671m, höchster Berg des Iran und höchster Vulkan Asiens). Danach weiter nach Turkmenistan, Aserbaidschan und Georgien.

28. November 2012: Sylvia und Geri heiraten in Wien-Hietzing.

Dezember 2012: Reise auf die Malediven, vorwiegend Tauchurlaub

März-Juli 2013: Reise nach Ostasien: VR China, Nordkorea, Japan, Südkorea, Taiwan, Hongkong und Macao, Besteigung des Yu Shan (3952m, höchster Berg von Taiwan) und des Fuji San (3776m, höchster Berg von Japan) sowie einiger anderer Berge in Ostasien. Rückreise von Peking nach Wien mit der Bahn, längere Aufenthalte in der Mongolei, in Russland, in Weißrussland und in Polen.

August 2013: Trekkingtour mit Stefan Peer in Kamchatka (Russland)

Dezember 2013: Begehung des Patagonischen Inlandeises mit meinem Sohn Markus, Stefan Peer, Martin Brack und Günter Hansinger

Februar - Juni 2014: Reise ins südliche Afrika mit Sylvia und teilweise Valentin Alfery und Dusana Baltic - Südafrika, Lesotho, Swasiland, Botswana, Simbabwe, Sambia, Mosambik, Madagaskar, Komoren, Reunion, Mauritius und Seychellen, Besteigung von Thabana Ntlenyana, Monalanong, Emlembe, Inyangani, Mont Karthala, Piton des Neiges und einige mehr

Mit Ausnahme der Expeditionen handelte es sich bei allen Reisen um Individualreisen (Rucksack)

1978 – 2014: zahlreiche Gipfel in den Alpen, darunter auch der höchste: Mont Blanc (4807m)