Vorträge für Diabetiker und deren Betreuer(innen)

Die Diagnose einer chronischen Erkrankung bedeutet häufig einen bedeu­tenden Einschnitt im Leben der Betroffenen. Wirklich „cool“ bleiben dabei die wenigsten. Verweigerung und Trotz, Übereifer bei der Therapie, oder aber deren völliges Ignorieren – typische und wohlbekannte Reaktionen, die die Integration der Erkrankung in die Vorstellungen vom eigenen Leben verhindern.

Auch ich hatte mit solch irrationalen Verhaltensweisen nach der Diagnose „Diabetes“ zu kämpfen, Verhaltensweisen, die eine positive Bewältigung der Erkrankung weit hinauszögern oder gar verhindern.

vortrag fr diabetiker

Der Diabetes wird wie viele andere chronische Erkrankungen zur „Kopf­sache“, d.h. die Schwere der tat­sächlichen Krankheit wird durch Prozesse, die sich im Kopf abspielen, um ein Vielfaches erhöht. Die Beschäftigung mit den „Dämonen im Kopf“, das Verstehen ihrer Wirk­weisen wird zum Ausgangspunkt der Bewältigung der Krankheit.

Diabetes begleitet den Betroffenen ein Leben lang, doch der „kopflastige“ Anteil der Krankheit kann völlig geheilt werden. Die Krankheit wird dadurch so klein, dass sie mühelos in die eigenen Lebensträume integriert werden kann.

Ein Leben ohne beengende Schranken ist das erklärte Ziel der meisten Diabetiker. Viele verstehen darunter, ähnlich wie ich, Spontaneität ohne Grenzen im Alltagsleben, aber auch auf Reisen, bei Outdoor-Aktivitäten und beim Sport. Davon und auch vom Weg dorthin kann ich einiges berichten.

Bei Diabetiker-Events, in Selbsthilfegruppen, bei Seminaren und Fort­bildungsveranstaltungen für Diabetiker, Diabetesberater(innen), Kranken­schwestern(-pfleger) und Ärzte spreche ich zu diesen Themen. Unterstützt werde ich dabei zum Teil von Sylvia (Alfery), die eine abgeschlossene Ausbildung zum Gesundheitscoach besitzt, ihre Diplomarbeit zum Thema „Diabetes“ geschrieben hat und so einen fundierten Background zu meinen Erfahrungen und zu den psychosomatischen Zusammenhängen bieten kann.